Musik an der HBG

Musik an der HBG…

Auftritte und Konzerte

Verabschiedung 10. Jahrgang

Verabschiedung 10. Jahrgang…

Impressionen von der Verabschiedung des 10. Jahrgangs Mit einer großartigen Show verabschiedet…

MINTUS an der HBG

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Verleihung der MINTuS-Zertifikate endete mit einem Knall Den Schülerinnen und Schülern, die am 1.…

Schulgarten der HBG

Schulgarten der HBG…

Impressionen aus dem Schulgarten…

Globalisierung

Globalisierung…

Globalisierungsseminar des 10. Jahrgangs Am 04. Februar 2019 begann das Globalisierungsseminar des…

Das Ferry-Projekt

Das Ferry-Projekt…

Impressionen vom Ferry-Project Seit 2004 nimmt die HBG-Crew ihre Schülerinnen und Schüler des 6. J…

Verabschiedung 13. Jahrgang

Verabschiedung 13. Jahrgang…

Impressionen von der Verabschiedung des 13. Jahrgangs   Jahrgangsfoto Abiturientia 2018.…

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür…

Impressionen vom Tag der offenen Tür Samstag, 10.15 Uhr - Das Pädagogische Zentrum füllt sich…

Skifahrt

Skifahrt…

Skifahren an der HBG Kaum ist der Sommer vorbei, muss man schon wieder an den nächsten Winter denk…

Einschulung

Einschulung…

Einschulung des neuen 5. Jahrgangs Auch in diesem Jahr konnten Frau Gith als Schulleiterin und Her…

Sport an der HBG

Sport an der HBG…

Impressionen vom Sportfest Angefeuert von ihren Klassenleitungen und unterstützt du…

Der Bio-LK auf den Spuren unserer Vorfahren

Woher kommen wir wirklich? Und wie kamen wir an den Ort, an dem wir heute leben? Der Bio-LK der Q1 zog aus, um auf diese Fragen eine Antwort zu finden. Im Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum sollte der Kurs fündig werden.

DNA-Studien lassen vermuten, dass alle Menschen von einer Gruppe gemeinsamer Vorfahren abstammen, die vor etwa 80.000 bis 90.000 Jahren von Afrika aus begann, sich auszubreiten. Hatten die Vorfahren des Bio-LKs Afrika über das Horn von Afrika verlassen oder über die Sinai-Halbinsel? Dies galt es im Labor zu überprüfen.

Den Großteil unseres Genoms erhalten wir durch die Rekombination der Gene unserer Eltern. Dies macht es schwierig, Abstammungslinien zu verfolgen. Eine Ausnahme ist die DNA der Mitochondrien, die nur durch Mutationen variiert. Die Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien, besitzen eigene DNA, die nur von der Mutter auf die Nachkommen vererbt wird. Durch Analyse der aus Mundschleimhautzellen gewonnenen eigenen mitochondrialen DNA kann man die Abstammung der mütterlichen Vorfahrenlinie über die letzten 100.000 Jahre zurückverfolgen.

Zur Untersuchung der DNA musste diese zunächst aus Proben der Mundschleimhaut bzw. deren Zellen isoliert und vervielfältig werden. Im Anschluss wurde mit Hilfe von Enzymen die DNA an bestimmten Stellen geschnitten. In einer Gelelektrophorese wurden die Längen der DNA-Fragmente untersucht und so konnte darauf geschlossen werden, zu welcher Gruppe ("Horn von Afrika" oder "Sinai-Halbinsel") die DNA-Proben des Bio-LKs zuzuordnen sind.

Der Tag im Labor gab allen einen spannenden Einblick in die Theorie und Praxis von Werkzeugen und Verfahrensschritten der Molekularbiologie und nach diesem Tag weiß zumindest der Bio-LK, woher er kommt.

Der Bio-LK auf den Spuren ...

 


(c) Ruhrnachrichten Dortmund


Zivilgesellschaftliche Gemeinschaftsinitiative fördert Medienkonzepte
von Schulen in der digitalen Welt

Stifterverband und Heinz Nixdorf Stiftung fördern in Partnerschaft mit regionalen Stiftungen und Unternehmen ausgewählte Schulen in ganz Deutschland, die gemeinsam mit einer lehrerbildenden Hochschule Medienkonzepte für den Schulalltag entwickeln und umsetzen wollen. Kinder und Jugendliche sollen so strategisch kompetent auf ein Leben in der digitalen Welt vorbereitet werden. Die geförderten Schulen erhalten jeweils 15.000 Euro.

Berlin, 21. Februar 2019. Mit der Fördersumme sollen die Schulen gemeinsam mit der jeweiligen Hochschule ihre Medienkonzepte gestalten und erproben, notwendige Kompetenzen vermitteln oder Hard- und Software anschaffen. Nach einer Juryauswahl aus 120 Bewerbungen werden folgende Schulen aus verschiedenen Regionen Deutschlands gemeinsam mit einer lehrerbildenden Hochschule gefördert:

  • Vorgebirgsschule Alfter
  • Martinschule Bamberg
  • Josef-Albers-Gymnasium Bottrop
  • Berufliche Schule Fahrzeugtechnik Hamburg
  • Realschule Crange Herne
  • Heinrich-Böll-Gesamtschule Dortmund
  • Laborschule Dresden
  • Europaschule Jakob-und-Wilhelm-Grimm Erfurt
  • Gymnasium Essen Nord-Ost 
  • Pablo-Neruda-Schule Leipzig
  • Internationales Stiftungsgymnasium Magdeburg
  • Gemeinschaftsschule Neumünster-Brachenfeld
  • Friedrich-Staedler-Schule Nürnberg
  • Werkstattschule Rostock

 

Zu der finanziellen Förderung von 15.000 Euro werden die geförderten Schulen zusammen mit der jeweiligen Hochschule in das neu gegründete Netzwerk Schule in der digitalen Welt aufgenommen. Hier erarbeiten sie gemeinsam transferfähige (Teil-) Konzepte, um digitale Medien erfolgreich in den Unterricht zu integrieren. Durch die Kooperation von Schulen und lehrerbildenden Hochschulen erhält die Lehrerausbildung gleichzeitig Impulse für den Erwerb von Kompetenzen, die angehende Lehrkräfte für einen zeitgemäßen Unterricht benötigen. Das Netzwerk der beteiligen Schulen und Hochschulen soll in den nächsten Monaten noch um weitere Teilnehmer erweitert werden.

"Nach der Einigung zum Digitalpakt Schule steht der technischen Ausstattung der Schulen nun nichts mehr im Wege", sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. "Nun müssen auch Unterrichts- und Medienkonzepte schnell entwickelt werden, die zur digitalen Welt passen. Mit unserem Programm wollen wir den notwendigen Prozess unterstützen."

Die prämierten Schulen erhalten neben der finanziellen Unterstützung über das Förderprogramm auch bedarfsorientierte Weiterbildungs- oder Beratungsangebote. Das können beispielsweise schulinterne Fortbildungen für Lehrkräfte, Programmierkurse ("Coding") für Lehrer und Schüler oder Coachings auf der Ebene von Unterrichts- und Schulentwicklung sein.

"Die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft ist, dass jeder Schüler künftig selbstbestimmt und sicher mit digitalen Medien umgehen kann" sagt Horst Nasko, Vorstand der Heinz Nixdorf Stiftung, und ergänzt: "Dafür brauchen die Schulen inhaltlich und methodisch aufeinander abgestimmte Medienangebote egal in welchen Fächern."

Mehr Informationen zum Förderprogramm Schule in der digitalen Welt finden Sie unter: https://www.stifterverband.org/schule-in-der-digitalen-welt

Kontakte:
Peggy Groß
Pressereferentin
T 030 322982-530
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Anne Lützelberger
Förderprogramm Schule in der digitalen Welt
T 030 322982-302
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Förderprogramm Schule in der digitalen Welt ist Teil der Initiative Future Skills, des nationalen Aktionsprogramms für Bildung im digitalen Zeitalter des Stifterverbandes. Der Stifterverband ist die Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen, die als einzige ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation berät, vernetzt und fördert. www.stifterverband.de

Die Heinz Nixdorf Stiftung ist eine unternehmensunabhängige, gemeinnützige Stiftung, die aus dem Nachlass Unternehmers Heinz Nixdorf hervorgegangen ist. Die Stiftung möchte die persönliche Entwicklung des Menschen in seiner Bewusstseinsbildung und seiner Leistungsfähigkeit fördern mit dem Ziel seines Wohlergehens und der Erreichung einer solidarischen Gesellschaft in Freiheit. www.heinz-nixdorf-stiftung.de


Schräg war mal wieder Trumpf – "Skurrile Lesenacht" im Heimatmuseum

Eine schöne, kleine Tradition ist die jeweils im Februar in der "guten Stube" des Lütgendortmunder Heimatmuseums stattfindende "skurrile Lesenacht", bei der Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule Kindern und Jugendlichen der Umgebung schräge Geschichten und Gedichte vortragen. Am 22. Februar war es auf Schloss Dellwig mal wieder so weit. Gut ausgerüstet mit Getränken und Süßigkeiten lauschten zunächst die jüngeren Besucher anderthalb Stunden lang den Abenteuern von "Captain Underpants", den kleinen Katastrophen im Leben von "Tom Gates" oder den allerneusten Aufzeichnungen aus dem ultimativen Klassiker: Gregs Tagebuch. In der zweiten Hälfte dann gab es für alle Literaturfreunde ab 11 Jahren mit Sebastian 23, Bastian Bielendorfer und Kai Magnus Sting bei deren Sichtweisen aufs Leben jede Menge Grund zu kichern. "Klassiker" waren im Übrigen nicht nur in der Literaturliste zu finden, auch innerhalb des Vorleseteams entwickelt sich der eine oder die andere im Laufe der Jahre mehr und mehr zu einem Leseprofi. Neun Köpfe umfasste in diesem Jahr deren Kreis, ein Nachwuchsproblem scheint es hier also erfreulicherweise nicht zu geben. Ihre Zuhörer wiederum hatten hörbar Spaß und geizten nicht mit verdientem Applaus.

(c) IN-StadtMagazine (SK) - 5. März 2019


Erfolgreiche Lesenacht im Heimatmuseum

Das Lesenacht-Team kann auch in diesem Schuljahr wieder auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken. Die Leserinnen und Leser aus den Jahrgängen 6, 10, 11, 12 und 13 sorgten sowohl am Nachmittag als auch in der Abendlesung durch ihre ganz besondere Textpräsentation für humorvolle Momente. Das Publikum hörte begeistert zu. Vielen Dank für das Engagement aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

-St. Kubiaczyk

Impressionen von der Lesenacht 2019

Drei Stunden Vollgas – Sportevent "Trixitt" an der HBG

Ganz schön ins Schwitzen kamen alle Fünft- bis Achtklässler der Heinrich-Böll-Gesamtschule in der ersten Februarwoche. Und das freiwillig, denn das Sportevent "Trixitt" war an der Westermannstraße zu Gast. Sportlicher Ansporn waren zum einen die ungewöhnlichen Spielangebote wie Känguru-Jump, Speedmaster oder "Elefanten-Volleyball" (gespielt mit extragroßem, leichtem Ball und einem Tor auf jeder Grundlinie). Zweitens brachten die Projektleiter erstklassiges Equipment inklusive weiträumiger, aufblasbarer Spielfelder mit, von dem eine Schule sonst nur träumen kann. Und drittens traten die Klassen einer Jahrgangsstufe jeweils um Meisterehren gegeneinander an – mehr Motivation geht nicht!

Am Ende der rund drei Stunden schnappte manch einer der jungen Teilnehmer nach Luft, und wunderte sich trotzdem, wie schnell und kurzweilig die Zeit vergangen war. Und bestimmt nahm der eine oder die andere die (erneute) Erkenntnis mit nach Hause, dass "Runter vom Sofa" oft genug eines der besten Mittel gegen Langeweile und trübe Laune ist.

(c) IN-StadtMagazine (SK) - 4. März 2019


Heinrich-Böll-Gesamtschüler schärften ihr politisches Bewusstsein

"Schule ohne Rassismus" nennt sich die Heinrich-Böll-Gesamtschule bereits seit über acht Jahren, und kümmert sich regelmäßig darum, dieses Statement mit Inhalt zu füllen.

Beim diesjährigen Projekttag ging es nicht allein darum, Solidarität unabhängig von Herkunft und Nationalität zu demonstrieren. Darüber hinaus lag ein Schwerpunkt darauf, das Bewusstsein der Lütgendortmunder Jugendlichen gegenüber rechtsextremen Vorgehensweisen und Ausgrenzungsideologien zu schärfen.

Anhand einer Reihe von Beispielvideos illustrierte Claudio Guerra vom nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz Schülern der Oberstufe die zum Teil sehr subtilen, die Emotionen ansprechenden Strategien rechtsextremer Kräfte.

Apropos Emotionen: Wie effektiv Verschwörungstheorien die Menschen vereinnahmen können, wurde in einem weiteren Workshop unter die Lupe genommen. Das hierfür gewählte Beispiel – die Gemeinschaft der "Reptiloiden", die in Furcht vor der Unterwanderung der Menschheit durch außerirdische Echsenmenschen lebt – wirkte wie eine Satire, und dokumentierte doch nur einen realen "Fall".

Der Bewahrung der Erinnerung an den Holocaust widmeten sich die Siebtklässler der Schule – und dies nicht auf abstrakter Ebene, sondern im Rahmen des vom Verein "Heimatsucher" initiierten Projektes "Zweitzeugen", welches sich seit 2010 der Aufgabe widmet, persönliche Lebensgeschichten von Überlebenden des Völkermords in Wort und Bild festzuhalten und so dem Vergessen zu entreißen. Die als Videos dokumentierten Interviews brachten den Zwölf- bis Vierzehnjährigen die Schicksale damaliger Kinder um einiges näher, als es Schulbuchlektüre je könnte.

In kleinen Arbeitsgruppen setzten sich die Kids schließlich mit dem Gehörten auseinander, und nahmen so manch nachhaltigen Eindruck des schweren Lebenswegs der Shoah-Überlebenden mit.

(c) IN-StadtMagazine (SK) - 16. Februar 2019


Zeichnen wie die Meister aus Japan

Die Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule haben die Wahl zwischen 30 AGs. Die jüngste ist die Manga AG. Die ersten Werke der Sechstklässler kann man jetzt in einer Ausstellung sehen.

Wer heute noch glaubt, Kinder lesen Comics, ist schon von gestern. Längst überwiegen in den Bücherregalen der Kinder Mangas. Die japanischen Fortsetzungs-Geschichten reizen mit ungewohnter Erzählweise und eigenständigem Zeichen-Stil. Und weil dieser Zeichen-Stil konkreten Regeln folgt, ist er leicht zu erlernen und wird bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. So beliebt, dass sich an der Heinrich-Böll-Gesamtschule vier Mädchen und sechs Jungen gefunden haben, die es genau wissen wollten. Wie malt man Mangas? Wie wird man ein Mangaka, ein Manga-Zeichner?
In Zusammenarbeit mit der Stadtteilbibliothek und dank einer Zuwendung durch die Bezirksvertretung Lütgendortmund konnte die Gesamtschule die Künstlerin Carla Christoph gewinnen, eine Manga AG zu gründen und zu betreuen. Die Tischlerin und Bildhauerin hatte sich in Eigenregie die Eigenarten der Manga-Zeichnerei angeeignet und gibt ihr Wissen nun an den Nachwuchs weiter.

Mangas sind bunt, schrill und wild, man kann ihnen kaum ansehen, wie vielschichtig sie sind. Im wahren Sinne des Wortes. Denn die Zeichnungen haben sogenannte Unterkonstruktionen, weil die Proportionen eine wichtige Rolle spielen.

Die Manga AG fing mit dem Auffälligsten der Manga-Figuren an, den Augen. Die sind nicht, wie es anatomisch korrekt wäre, oval. Sie sind kreisrund. Ober- und Unterlied grenzen das Auge ein. Die Pupille füllt das Auge fast vollständig. Wichtig ist dann noch ein weißer Glanzeffekt auf der Pupille. Mit der Augenbraue kann man den Gefühlszustand der Figur ausdrücken. Jan-Lukas machte sich die Sache etwas einfacher: "Meiner hat 'ne Augenklappe". Da war es nur noch ein Auge.

Kindchenschema

In einem zweiten Schritt stellten sich die Manga-Schüler dem Gesicht und dem Körper. Eine weitere Herausforderung, denn Proportionen sind bei Mangas wichtig. Der Kopf ist gemäß Kindchenschema etwas zu groß. Der Körper muss dazu passen. "Vor allem die Jungs hatten leichte Probleme mit der Armlänge. Wegen all der Muskeln ihrer Figuren." Außerdem ist es ärgerlich, wenn man einen tollen Kopf gezeichnet hat und erst später merkt, dass die Beine nicht mehr ganz auf das Papier passen. Es klingt komisch, aber es gibt einen einfach Trick: Wieder macht man eine Unterkonstruktion, man zeichnet ein klassisches Strichmännchen. Dann weiß man vorher, wie viel Platz die Figur schließlich auf dem Papier benötigt.
Die Ausstellung zeigt den Stand der Künstler vor dem dritten Schritt. "Jetzt kommt Perspektive," sagt Leon. Das ist für viele Kinder ganz neu, wie man Objekte so zeichnet, dass man das Vorne und Hinten erkennen kann. Carla Christoph muss sich beeilen mit dem perspektivischen Zeichnen, denn ihr Engagement – und damit die AG – endet im Februar.

Wenig Text

Das Thema Manga hielte aber noch genug Lernstoff für angehende Mangaka bereit. Denn eigentlich geht es nicht um Einzelbilder, sondern um Bildergeschichten. Und die können schon mal weit über tausend Seiten übersteigen. Denn auch der japanische Erzählstil weicht stark vom vertrauten westlichen Stil ab. Der Zeichner steht dabei mehr im Vordergrund, denn Mangas kommen mit wenig Text aus. Viele Inhalte werden durch die Zeichnung vermittelt. Damit stehen die Heinrich-Böll-Schüler am Tor zu einem weiten Universum.

Samstags in der Schule

Die Teilnahme an der AG wird im Zeugnis vermerkt. Martina Hammerschmidt-Riegert bezweifelt allerdings, dass dieser Eintrag die Begeisterung der Schüler widerspiegelt: "Die AG-Mitglieder sind mehrmals sogar samstags in die Schule gekommen, um zu zeichnen, so wichtig war ihren das Projekt", sagt die Bibliotheksleiterin.

(c) Holger Bergmann, Ruhrnachrichten vom Mittwoch, den 06.02.2019


Profiliis-Stiftung unterstützt Heinrich-Böll-Gesamtschule
Zweitägiges Sportevent als Alternative zu den Bundesjugendspielen

Die Heinrich-Böll-Gesamtschule liegt in Lütgendortmund und wird von ca. 1.100 Kindern und Jugendlichen besucht. Es ist dem Team der Schule ein großes Anliegen, den Schülerinnen und Schülern Freude am Lernen und am Sporttreiben zu vermitteln. Aus diesem Grund planen die Lehrerinnen und Lehrer als Alternative zu den klassischen Bundesjugendspielen im Februar ein zweitägiges Sportevent: Ein Team der im Ruhrgebiet aktiven TRIXITT GmbH wird für die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Sportprogramm aus unterschiedlichen Minispielen und Wettkämpfen anbieten: Fußball, Floorball, Menschenkicker und Spezial-Völkerball sind da nur einige Schlagworte.

Gerne unterstützt ProFiliis die Heinrich-Böll-Gesamtschule bei der Kostenübernahme für das große TRIXITT-Event, sodass den Schülerinnen und Schülern mit dieser abwechslungsreichen Sportveranstaltung zwei bewegte und bunte Tage angeboten werden können.

Auf dem Foto sind zu sehen (vorne Mitte, v. l. n. r.): Julia Knobloch (projektverantwortliche Lehrerin an der Heinrich-Böll-Gesamtschule), Tobias Schnitker (stellvertretende Schulleitung der Heinrich-Böll-Gesamtschule) und Thomas Schieferstein (Vorstand der ProFiliis-Stiftung) sowie einige Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule.

(c) Klaus Neuvians für MENGEDE-InTakt.de - 1. Februar 2019


Mit allem Ernst gegen den Rassismus

Rassismus und Intoleranz scheinen in der Gesellschaft wieder hoffähig zu werden. Mit einem tiefgründigen Projekttag setzte die Heinrich-Böll-Gesamtschule ein Zeichen dagegen.

Fake-News, falsche Informationen aus höchsten Kreisen der Politik; Trolle, Beschimpfer und Bedroher, die den Ton in den sozialen Medien angeben; Menschenfänger, radikale Parteien, die mit schönen Worten menschenverachtende Ansichten verschleiern – Man hat das Gefühl, dass das Klima öffentlicher Diskussionen vergiftet ist. In dieser Zeit muss der Kampf gegen Rassismus mehr sein, als gut gemeinte Plakate malen, ist die Meinung an der Heinrich-Böll-Gesamtschule, die seit Jahren eine "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" ist. Und deshalb hatten sich die Schüler für den Projekttag "Schule ohne Rassismus" am Freitag viel vorgenommen.

Die Oberstufe begrüßte Claudio Guerra vom Referat Prävention des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes. Er zeigte seinen Zuhörern den Wandel in den Bemühungen rechtsextremer Gruppierungen, Nachwuchs anzuwerben. Die Schüler zeigten sich beeindruckt von dem Impulsreferat, sahen die meisten doch zum ersten Mal Werbematerial moderner rechter Gruppen, die zum Beispiel emotional ansprechende, unverfänglich scheinende Musikvideos veröffentlichen, um Jugendliche anzusprechen, hinter deren Symbolik man aber erst nach gründlicher Analyse die menschenverachtenden Ansichten erkennen kann.

So erkannten die Schüler erst nach Claudio Guerras Hinweisen in der Wolkenformation über einem heimatverklärenden Landschaftsfoto eine geschickt eingebaute "Schwarze Sonne". Das auch Sonnenrad genannte Symbol ist eines der wenigen nicht verbotenen Symbole der Nazi-Ideologie und deshalb bei modernen Rechtsradikalen sehr beliebt. Nach dem Referat gingen die Jugendlichen selbst an die Arbeit. In mehreren Gruppen analysierten sie Videos, Musik und Zeitschriften der rechten Szene.

Auch andere Projekte hatten die Aufgabe, die Schüler für Lügen, ja ganze Lügengeschichten zu sensibilisieren. Im Workshop "Verschwörungen" befassten sich die Schüler mit der Entstehung von Verschwörungs-Geschichten und warum viele Menschen sie so leichtgläubig aufnehmen. "Menschen sind empfänglich für leichte Erklärungen von Dingen, die schwer zu verstehen sind", sagt Louis Elf. So finden selbst abstruseste Ideen Verbreitung. Zum Beispiel die Verschwörung der Reptiloide. Demnach wird die Menschheit in diesem Moment von außerirdischen Echsenmenschen übernommen. Und natürlich ist Angela Merkel einer dieser Echsenmenschen. "Den Menschen, die an diese Verschwörung glauben, reicht meist ein Schatten auf dem Gesicht als Beweis", sagt Torben Baecker.

Wer gegen Rassismus und für das Erinnern an den Massenmord des Nationalsozialismus kämpft, steht vor einem Problem. Aus Altersgründen gibt es immer weniger Zeitzeugen. Deshalb hatten die siebten Klassen der Heinrich-Böll-Gesamtschule Mitarbeiter des Vereins Heimatsucher zu Gast. Mit ihnen starteten die Schüler auf dem Weg, zu einer "Zweit-Zeugen-Schule" zu werden.

Vanessa Eisenhardt, Teamleiterin des Vereins Heimatsucher, war in Israel und besuchte die Holocaust-Überlebende Chave Wolf. Ihre Geschichte, und die vieler anderer Nazi-Opfer, wurden aufgezeichnet und für Schüler didaktisch aufgearbeitet. So erzählte Chave Wolf, dass sie mit acht Jahren als Jüdin von der Schule geworfen wurde. Die Schüler stellten sich nun die Fragen, was man eigentlich bis zum achten Lebensjahr so gelernt hat, und ob man mit dem Wissen heute irgendetwas erreichen kann. So erlebten die Kinder, wie schmerzhaft es sein kann, gewaltsam aus dem Leben gerissen zu werden. Und dass diese Gewalt in Rassismus und Intoleranz wurzelt.

(c) Holger Bergmann, Ruhrnachrichten vom Sonntag, den 27.01.2019


Es gibt diese Momente im Leben eines Menschen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Für Lena Geesmann war eine Afrikareise ein solcher Moment. Sie arbeitete dort im Rahmen eines Hilfsprojektes an einer Schule für Waisenkinder in Kenia. Die Schule steht in Nakura und dort im Rhonda-Slum. 100 Kinder werden in sechs Klassen unterrichtet und mit warmen Mahlzeiten versorgt.

"Das Essen ist ein Lockmittel, ohne das viele Kinder nicht kommen würden", berichtet Leonie Werski. Die 24-Jährige kümmert sich schon länger um das Hilfsprojekt, das seit 2010 läuft und sich allein aus privaten Spenden finanziert. "Und weil meine Tante eine Freundin von Lenas Mutter ist, kam der Kontakt zustande", berichtet Leonie Werski. So reiste Lena Geesmann also im vergangenen Sommer erstmals nach Afrika. Mit von der Partie war Henrik Rauhut (19). "Henrik besucht ebenfalls die Gesamtschule und wir sind von Kindheit an befreundet", sagt Lena Geesmann. Sie überredete ihn mitzukommen, weil sie den ersten Trip nach Afrika nicht allein unternehmen wollte. Kenia erlebten die Beiden als eine völlig andere Welt. Eine Welt, in der schon Kinder Tag für Tag um das nackte Überleben kämpfen. "Trotzdem habe ich dort eine Herzlichkeit erlebt, die mich bis zum heutigen Tag begeistert", berichtet die Schülerin. "Die Menschen im Slum leiden unter extremer Armut. Eigentlich leben sie immer nur von Tag zu Tag, versuchen, sich das Geld für Nahrungsmittel zu beschaffen, um wenigstens eine warme Mahlzeit zu bekommen. Die Kinder sind dabei auf sich selbst gestellt. Die Älteren kümmern sich um die Jüngeren", sagt Lena Geesmann.

Vor ihrer Fahrt nach Afrika hatte sie deshalb auch die Lehrerinnen und Lehrer ihrer Schule um Unterstützung gebeten. Im Lehrerzimmer ging der Hut rum. Durch dieses Geld und weitere Spenden kamen 640 Euro zusammen. Geld, von dem Lena Geesmann und Henrik Rauhut Lebensmittel für die Kinder kauften. Die Kosten für ihre Reise, für Flug und Unterbringung, zahlten die beiden Schüler selbst. "Wir waren bei einer Gastfamilie in einem festen Haus untergebracht", berichtet Lena Geesmann. Anders als die Lehrer der Schule, die in Lehmhütten leben, für die sie 20 Euro Miete im Monat zahlen. Das ist die Hälfte ihres Gehalts. Dieses Gehalt bezahlt ebenfalls die Hilfsorganisation, die die Kenianer Rodgers Opiyo und Shariff Abrahams seit 2010 unterstützt. Diese beiden Männer bauten die Schule für die Waisenkinder auf. Dank des Engagements privater Helfer konnte sie seitdem stetig wachsen. "Grund für die Erbauung des Zentrums war der Gedanke, den Straßenkindern in Rhonda einen strukturierten Tagesablauf mit Gebeten, Gesprächen, Unterricht und Spielen zu bieten", heißt es auf einem Flyer des Projekts. Neben Waisenkindern werden dort auch Kinder im Alter zwischen drei und zehn Jahren betreut, deren Familien zu den Ärmsten gehören. "Ziel ist es, den Kindern eine Schulausbildung zu verschaffen und auch, sie von der Straße bekommen, wo sie Gefahr laufen, kriminell zu werden", so Lena Geesmann.

Doch das kleine Hilfsprojekt ist in Gefahr. Auch weil der Besitzer des Grundstücks, auf dem die Schule steht, das Gelände verkaufen will. "Aber dazu fehlt uns Geld. Wir haben keinerlei staatliche Unterstützung", berichtet Leonie Werski, "nicht einmal eine eigene Homepage. Alles läuft allein durch Privatinitiative." An der will sich nun auch die Lütgendortmunder Schule beteiligen. "Wir wollen einen Afrika-Tag an der Schule organisieren", berichtet Patrick Klink. Er ist Beratungslehrer der Jahrgangsstufe 13, die Lena Geesmann besucht. "Die Schule hat Interesse daran, dieses Projekt zu unterstützen", sagt Klink. Kurz vor Weihnachten spendeten die Lehrer erneut. Diesmal kamen 270 Euro zusammen.

Und auch Lena Geesmann bleibt am Ball. Nach dem Abitur im Sommer will sie erneut nach Kenia reisen. Ihr sind die Schule und ihre Gastfamilie ans Herz gewachsen. "Ganz ehrlich, ich vermisse sie sehr.". Diesmal will sie für mehrere Monate nach Afrika gehen. Schon jetzt hofft sie, weitere Mitstreiter zu finden, die helfen, das kleine Projekt zu unterstützen.

(c) Matthias vom Büchel, Ruhrnachrichten vom Donnerstag, den 24.01.2019


Ein echtes "RuhrTalent" an der HBG

Am 13. November wurden 160 RuhrTalente aus dem ganzen Ruhrgebiet im Rahmen einer Urkundenübergabe in der Essener Lichtburg in das Schülerstipendienprogramm aufgenommen oder für ein weiteres Jahr gefördert. Auch die leistungsstarke Oberstufenschülerin Lea Laurent kann nun als stolze Stipendiatin die vielfältigen Fördermöglichkeiten dieses Bildungsprogramms individuell nutzen.

Die Angebote beinhalten beispielsweise ein Auslandsschuljahr, die Teilnahme an fachbezogenen Workshops oder an einem Forscherlabor, den Besuch kultureller Veranstaltungen sowie die Unterstützung durch Sachleistungen zur Steigerung von Lernerfolgen.

Von Bedeutung dabei ist eine dauerhafte persönliche Beratung in Bildungs- und Ausbildungsfragen. Die Stipendiaten machen außergewöhnliche Erfahrungen, erweitern ihren Horizont, setzen sich mit ihren Stärken und Schwächen auseinander und schärfen Ziele für ihre Zukunft.

Die Stipendienfeier in der Essener Lichtburg spiegelte den Stellenwert dieses besonderen Förderprogramms angemessen wider: Rund 800 Gäste, darunter die Stipendiaten und deren Eltern und Freunde, Lehrer und Schulleitungen, Unternehmens- und Stiftungsvertreter sowie Gäste aus der Politik, wie z.B. die Schulministerin Yvonne Gebauer, trugen zu einem feierlichen Rahmenprogramm bei. 

Wir gratulieren der Schülerin Lea Laurent und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg!


Kleinste Teilchen - großes Interesse

Nanomaterialien, ihre Eigenschaften und Anwendungsgebiete sind Teil des Lehrplanes des Faches Chemie in der Oberstufe. Die Schülerinnen und Schüler des Chemie-Kurses des Jahrgangs 11 von Herrn Hülsken nahmen im Rahmen eines Projektes des Schülerlabors Kitz.do an einem Workshop der Nanokonferenz teil, bei dem sie Experimente zur Nanotechnologie durchführten. Die Nano-Konferenz im Kongresszentrum Dortmund ist deutschlandweit die größte Konferenz im Bereich der Nanotechnologie. Schwerpunktthemen dieser Konferenz waren die Anwendung von Nanotechnologien in den Bereichen Energieeffizienz, Simulation, Elektronik, funktionelle Oberflächen sowie Medizin und Gesundheit. Im Rahmen des Workshops bauten die Schülerinnen und Schüler mittels Nanoteilchen auf einfachstem Wege Solarzellen und lernten "intelligente" Metalle kennen, die sich nach dem Verbiegen wie von Geisterhand in ihre ursprüngliche Form zurückbogen. Den aus der Natur bekannten Lotuseffekt an einer Oberfläche, die Wasser und Schmutz einfach abperlen lässt, konnten sie durch die Behandlung mit Nanoteilchen erzeugen. Nach den Workshops hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Ausstellung der Nanokonferenz zu besuchen. Firmen und Start-Ups aus aller Welt sowie Universitäten präsentierten ihre Produkte und wissenschaftlichen Ergebnisse. Neugierig und interessiert ließen sich die Schülerinnen und Schüler Prozessoren, Sensoren und Linsen aus Nanomaterialien erklären und probierten begeistert die Virtual-Reality-Brillen aus. Der außerschulische Workshop war ein voller Erfolg.


Reinigung der Stolpersteine 2018

(c) Ruhrnachrichten vom Freitag, den 09.11.2018


Nelson und Mandela und das Spiel gegen die deutschen Kicker

(c) Ruhrnachrichten vom Freitag, den 09.11.2018


Projekttag an der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Insgesamt 15 Studentinnen und Studenten des Sportinstituts der TU Dortmund führten im Rahmen des Seminars von Frau Korte in Kooperation mit Frau Knobloch und Herrn Klink am 18.09.2018 einen Projekttag mit Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Lütgendortmund durch. Von 8–14 Uhr wurden Fragen zum Umgang mit dem Körper und Körperlichkeit sowie der Einfluss der Medien auf verschiedene Schönheitsideale besprochen.

Die ca. 60 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe setzten sich in insgesamt 4 Workshops kritisch mit den Themen Körper(un)zufriedenheit, Schönheitsidealen, Konstruktion von Bildern in den Medien und Fitnessversprechungen auseinander. 

In den insgesamt halbstündigen Workshops sollten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre eigenen Körperbilder und Schönheitsideale reflektieren, sondern auch einen kritischen Blick auf unterschiedliche Medien sowie die Möglichkeit vom Retuschieren von Bildern werfen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Workshops durchlaufen hatten und in den Kleingruppen rege Diskussionen geführt wurden, rundete das abschließende Sportprogramm den gelungenen Projekttag ab. 

Von der Kooperation zwischen der Schule und der Universität zeigten sich sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Studentinnen und Studenten begeistert. 

D. Meurer & S. Hiltawski

Projekttag 11. Jg


Gesund mit Grips

(c) Ruhrnachrichten vom Freitag, den 24.09.2018


(c) Ruhrnachrichten vom Freitag, den 13.07.2018


(c) Ruhrnachrichten vom Freitag, den 13.07.2018


Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

leider konnte unser diesjähriges Sportfest in Langendreer aufgrund des unvorhersehbaren Gewitters nicht stattfinden.

Dennoch möchte sich das Sportfestteam noch einmal recht herzlich bei allen für die Unterstützung und Hilfe bedanken. Trotz des Regens haben viele helfende Hände dafür gesorgt, dass wir alle mit reichlich Obst und Gemüse versorgt wurden. Ein großes Lob geht an alle Schülerinnen und Schülern, die sich an diesem Tag hervorragend verhalten haben.

Wir hoffen auf gutes Wetter im nächsten Jahr!
Euer Sportfestteam


Erste Hilfe und Sucht sind Themen an Gesamtschule Die Kooperation mit dem Krankenhaus wird mit Leben gefüllt.

Lütgendortmund. Das Knappschaftskrankenhaus an der Volksgartenstraße 40 baut seine Kooperationen mit Schulen aus und arbeitet jetzt auch mit der Heinrich-von-Kleist-Schule in Bochum zusammen. Bereits seit dem vergangenen Jahr kooperiert die Klinik mit der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Und das fruchtbar, wie die Schulleiterin Mechthild Gith auf Anfrage dieser Zeitung bestätigt: "Eine der ersten Aktionen war ein Wiederbelebungstag." Gut 600 Schüler und Schülerinnen der Klassen 7 bis 10 lernten unter anderem, wie sie im Notfall Leben retten können. Erst kam die Theorie, dann die Praxis an Reanimationspuppen, angeleitet durch ausgebildete Retter. Informationen zu Berufen wie Krankenpfleger oder Rettungssanitäter gab es gratis.

Doch auch Sozialpraktika für die Klasse 11 und Berufspraktika für die Klasse 9 bot das Lütgendortmunder Knappschaftskrankenhaus für die Gesamtschüler an. Und das Angebot wurde gern genutzt, wie auch die Werkstatttage, mit denen schon Achtklässler die ersten Schritte in Richtung Berufseinstieg tun. In diesem Fall allerdings im sozialen Bereich. Dabei soll es aber nicht bleiben. Zurzeit wird ein Arbeitskreis Suchtprävention aufgebaut. Dort sollen sich Schüler und Schülerinnen mit allen Aspekten von Sucht und Drogenkonsum auseinandersetzen.

Copyright Ruhr Nachrichten, Mi., 27.06.2018


Plötzlich landete der Besucher aus Düsseldorf in der Weltklasse

Lütgendortmund. Bildungs-Staatssekretär Matthias Richter informierte sich am Weltflüchtlingstag über die Integrations-Arbeit der Heinrich-Böll-Gesamtschule –und kam dabei ganz schön ins Schwitzen.

Wem in diesen Tagen der Begriff "Weltklasse" begegnet, denkt wahrscheinlich erstmal an Fußball. Eine der ganz wenigen Ausnahmen bildete am Weltflüchtlingstag (20.6.) die Heinrich-Böll-Gesamtschule (HBG). Denn da stand deren "Weltklasse" im Mittelpunkt. Also die Klasse, in der aktuell 26 junge Flüchtlinge unterrichtet werden. Angesagt hatten sich der Staatssekretär vom NRW-Bildungsministerium, Mathias Richter, Martina Butzke-Rudzynski von der Bezirksregierung Arnsberg sowie Dortmunds Schuldezernentin Daniela Schneckenburger. Gemeinsam wollten die drei sich ein Bild von der Arbeit der Schule in Sachen Integration machen.

"Ausgewählt für den Besuch vom Staatssekretär wurden wir auf Empfehlung von Frau Butzke-Rudzynski", erklärt Schulleiterin Mechthild Gith. "Sie war einmal bei einem Tag der offenen Tür an unserer Schule zu Gast und wohl ganz angetan."

Mit derartigen Vorschusslorbeeren ausgestattet, hatte die Schule sich ins Zeug gelegt und für den Besuch vom Staatssekretär und seinen Begleiterinnen ein strammes Programm vorbereitet. Das hatte Folgen: Richter kam nicht nur wegen der hohen Temperaturen ganz schön ins Schwitzen. So nahmen die drei an einer Unterrichtsstunde Deutsch als Zweitsprache in der Weltklasse, an einer Diskussionsrunde zum Thema Integration an der HBG und an einem "Museumsgang" teil. Bei Letzterem präsentierten verschiedene AGs der Schule ihre Arbeiten, deren Tenor lautete: "Integration bedeutet mehr als Sprachförderung."

Besonders spannend in Sachen Spracherwerb war für die Politiker auch die Teilnahme an kleinen Unterrichtseinheiten in den Stammklassen unter der Fragestellung: "Wie wird die Deutschförderung fächerbezogen gestaltet?". Denn darin liegt offenbar das große Geheimnis des Erfolgs in Sachen Integration an der HBG, wie der angehende Abiturient Luqman Ikhibi erklärt. "Was ich in der Weltklasse theoretisch lerne, kann ich in den Stammklassen praktisch anwenden. Dabei werde ich stets individuell gefördert aber auch gefordert. Der Druck der Lehrer ist dabei aber stets positiv", lobt er.

Durchweg positiv von der Arbeit an der HBG sei auch sein Eindruck, betonte Staatssekretär Mathias Richter: "Hier gibt es ein außerordentlich engagiertes Kollegium, das die Deutschförderung sehr klug umsetzt. Man merkt den Schülern wirklich an, dass sie Spaß am Deutschlernen haben."

HBG will "Talentschule" werden

Das NRW-Schulministerium plant 60 Schulen in sozial benachteiligten Stadtteilen zu "Talentschulen" zu machen. Die "Talentschulen" sollen eine Top-Ausstattung und mehr Personal (Lehrer, Psychologen und Schulsozialarbeiter) erhalten.

Auch die HBG will sich für das Projekt bewerben.

Luqman Ikhibi, angehender Abiturient: "Hier gibt es individuelle Förderung mit positivem Druck."

Von Nils Heimann
Copyright Ruhr Nachrichten, Do., 21.06.2018


Sauberes Dortmund - Mach mit!

Dem Aufruf zur fünften Auflage der gemeinsam von der EDG und der Stadt Dortmund ausgerichteten Aktion "Sauberes Dortmund 2018 – Mach mit!" schlossen sich am Dienstag, den 5. Juni ca. 200 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule an. Ausgerüstet mit Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken wurde nicht nur das eigene Schulgelände gründlich gereinigt, auch der angrenzende Volksgarten, sowie umliegende Straßen wurden erfolgreich entmüllt.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten dabei sehr viel Engagement und waren gleichzeitig verärgert über beispielsweise alte Fahrradreifen, Elektroschrott und andere Dinge, die achtlos in der Gegend abgelegt wurden. Für uns stand daher schnell fest: So darf man nicht mit seiner Umwelt umgehen!

Sauberes Dortmund - Mach mit! - Auch du!

Ca. 200 Schülerinnen und Schüler sammeln Müll rund um die HBG.

Die Biochemie des Gehirns live erleben - Oberstufenschüler der HBG absolvieren ein Tagespraktikum am Lehrstuhl für Rezeptorbiochemie der Ruhr-Universität Bochum

Die Biochemie in Nervenzellen ist Untersuchungsgegenstand des Lehrstuhls für Biochemie I – Rezeptorbiochemie von Prof. Dr. Hollmann der Ruhr-Universität Bochum. Mittels modernsten genetischen, elektrophysiologischen und mikroskopischen Methoden untersuchen die Forscher die Funktionsweise von Rezeptoren und Kanalproteinen in Nervenzellen.

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Heinrich-Böll-Gesamtschule hatten die Gelegenheit, im Rahmen eines Tagespraktikums die Wissenschaftler unter Anleitung von Björn Peters und Dr. Daniel Tapken zu begleiten und selbst mitzuarbeiten, indem sie z.B. DNA-Proben für eine Sequenzierungs-Reaktion vorbereitet und anschließend ausgewertet haben. Zudem erlebten die Schülerinnen und Schüler, wie man Froscheier für elektrophysiologische Untersuchungen gewinnt und selektiert, die Funktionsweisen von Proteinen in Nervenzellen misst und wie eng die zu erlernenden Themen der Oberstufe mit modernen wissenschaftlichen Arbeiten verknüpft sind.

 

Die Schülerinnen der Heinrich-Böll-Gesamtschule (Yasamin A., Lin, B., Christine H., Lara K., Alexandra S., Laura K.) mit Herrn Björn Peters vor dem Sequenzer des Lehrstuhls für Biochemie I der Ruhr-Universität Bochum (Foto: Dr. Thomas Hülsken, HBG).


Aufgrund der Messerstechereien unter Jugendlichen in Dortmund und Lünen veröffentlichte die Polizei Dortmund einen Elternbrief, den wir unterstützen und an Sie weiterleiten mit der Bitte, sich mit dem Thema in der Familie auseinanderzusetzen.

Mechthild Gith, Schulleiterin & Michael Backhaus, Vorsitzender der Schulpflegschaft

Elternbrief

Zu Beginn des Jahres wurden in Dortmund und Lünen zwei Jugendliche durch den Einsatz von Messern getötet, die die beiden ebenfalls jugendlichen Täter mit sich führten.

Diese zutiefst tragischen Vorfälle ereigneten sich in der Schule und bei einem Treffen in der Freizeit, also bei Gelegenheiten, in denen man eigentlich kein Messer in der Hand eines Jugendlichen erwarten würde. In Interviews im Rahmen der öffentlichen Berichterstattung zu den Vorfällen gab es Äußerungen, dass viele Jugendliche bewaffnet seien, um sich gegen Bedrohungen und Angriffe verteidigen zu können.

Die Polizei wird immer wieder mit den schrecklichen Folgen konfrontiert, die der Einsatz eines Messers nach sich zieht. Deshalb rät die Polizei grundsätzlich davon ab, dass Kinder und Jugendliche Waffen mit sich führen. Es besteht die große Gefahr, dass sie sich stärker fühlen und risikobereiter sind, statt sich aus einer bedrohlichen Situation zurückzuziehen. Gerade in Stresssituationen kann es vom Mitführen eines Messers nur ein kleiner Schritt sein, es auch zu benutzen und so vom Opfer selbst zum Täter zu werden.

Bedenken Sie, dass bei dem Einsatz eines Messers gegen einen anderen Menschen immer die Gefahr besteht, das Gegenüber schwer zu verletzten oder gar zu töten!

Ein Messer und jede andere Waffe vermittelt deshalb nur ein trügerisches Gefühl von Sicherheit und Schutz. Schon das Mitführen von bestimmten Messern kann eine Straftat nach dem Waffengesetz darstellen, wegen der auch gegen Kinder unter 14 Jahren eine Strafanzeige erstattet werden kann! In die Schule dürfen selbstverständlich keinerlei Waffen (Messer, Reizgas, Pfefferspray oder andere gefährliche Gegenstände) mitgebracht werden.

Die Polizei möchte hiermit an alle Eltern appellieren, gemeinsam mit ihren Kindern gewaltfreie Verhaltensregeln und Handlungsalternativen zu verabreden. Keinesfalls sollten Sie erlauben, dass Ihre Kinder irgendwelche Waffen in der Schule oder ihrer Freizeit mit sich führen!

Um dieses Ziel zu erreichen, finden Sie als Familie vielfältige und kostenfreie Unterstützung. Die Präventionsdienststelle Ihrer Polizei unterstützt Sie gerne zusätzlich mit weitergehenden Informationen und Kontakten zu Einrichtungen der Stadt und den Hilfsorganisationen.

Lassen Sie sich unter 0231- 132 0 mit dem Kommissariat für Kriminalprävention verbinden oder schreiben Sie uns unter

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen finden Sie unter

www.polizei-beratung.de


Trauer

                       Du bist nicht mehr da, wo du warst,
aber du bist überall wo wir sind.

 

 

 

 

  

Wir trauern um unseren Schüler, unseren Mitschüler und guten Freund

Alexander Bracke

Fassungslos mussten wir erfahren, dass Alex, sein Vater Dirk und unser Kollege Rainer Fandrich tödlich verunglückten. Sie waren auf dem Weg zu einem Spiel mit ihrer Elektrorollstuhlhockeymannschaft.

Wir sind tief betroffen, dass drei Menschen aus unserer Mitte gerissen wurden und fühlen den Schmerz. Unser ganzes Mitgefühl gilt den Angehörigen.

Die Trauerfeier für Alex und seinen Vater findet am Montag, den 09. April um 13.00 Uhr in der katholischen Kirche in Lütgendortmund statt. Anschließend erfolgt die Urnenbeisetzung auf dem Bezirksfriedhof Lütgendortmund.

Der Unterricht endet an diesem Tag um 12.30 Uhr, damit allen die Möglichkeit gegeben ist, sich von Alex zu verabschieden.


Aufgrund der Messerstechereien unter Jugendlichen in Dortmund und Lünen veröffentlichte die Polizei Dortmund einen Elternbrief, den wir unterstützen und an Sie weiterleiten mit der Bitte, sich mit dem Thema in der Familie auseinanderzusetzen.

Mechthild Gith, Schulleiterin & Michael Backhaus, Vorsitzender der Schulpflegschaft

Elternbrief

Zu Beginn des Jahres wurden in Dortmund und Lünen zwei Jugendliche durch den Einsatz von Messern getötet, die die beiden ebenfalls jugendlichen Täter mit sich führten.

Diese zutiefst tragischen Vorfälle ereigneten sich in der Schule und bei einem Treffen in der Freizeit, also bei Gelegenheiten, in denen man eigentlich kein Messer in der Hand eines Jugendlichen erwarten würde. In Interviews im Rahmen der öffentlichen Berichterstattung zu den Vorfällen gab es Äußerungen, dass viele Jugendliche bewaffnet seien, um sich gegen Bedrohungen und Angriffe verteidigen zu können.

Die Polizei wird immer wieder mit den schrecklichen Folgen konfrontiert, die der Einsatz eines Messers nach sich zieht. Deshalb rät die Polizei grundsätzlich davon ab, dass Kinder und Jugendliche Waffen mit sich führen. Es besteht die große Gefahr, dass sie sich stärker fühlen und risikobereiter sind, statt sich aus einer bedrohlichen Situation zurückzuziehen. Gerade in Stresssituationen kann es vom Mitführen eines Messers nur ein kleiner Schritt sein, es auch zu benutzen und so vom Opfer selbst zum Täter zu werden.

Bedenken Sie, dass bei dem Einsatz eines Messers gegen einen anderen Menschen immer die Gefahr besteht, das Gegenüber schwer zu verletzten oder gar zu töten!

Ein Messer und jede andere Waffe vermittelt deshalb nur ein trügerisches Gefühl von Sicherheit und Schutz. Schon das Mitführen von bestimmten Messern kann eine Straftat nach dem Waffengesetz darstellen, wegen der auch gegen Kinder unter 14 Jahren eine Strafanzeige erstattet werden kann! In die Schule dürfen selbstverständlich keinerlei Waffen (Messer, Reizgas, Pfefferspray oder andere gefährliche Gegenstände) mitgebracht werden.

Die Polizei möchte hiermit an alle Eltern appellieren, gemeinsam mit ihren Kindern gewaltfreie Verhaltensregeln und Handlungsalternativen zu verabreden. Keinesfalls sollten Sie erlauben, dass Ihre Kinder irgendwelche Waffen in der Schule oder ihrer Freizeit mit sich führen!

Um dieses Ziel zu erreichen, finden Sie als Familie vielfältige und kostenfreie Unterstützung. Die Präventionsdienststelle Ihrer Polizei unterstützt Sie gerne zusätzlich mit weitergehenden Informationen und Kontakten zu Einrichtungen der Stadt und den Hilfsorganisationen.

Lassen Sie sich unter 0231- 132 0 mit dem Kommissariat für Kriminalprävention verbinden oder schreiben Sie uns unter

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Weitere Informationen finden Sie unter

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Die "Skurrile Lesenacht" im Heimatmuseum Dellwig war auch dieses Jahr ein voller Erfolg.

Die lustigen und schrägen Texte, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5, 8, 9, 11 und 12 präsentierten, kamen bei Jung und Alt gut an.

Vielen Dank an alle Leserinnen und Leser für ihr Engagement und ihre Freude am Lesen!
S. Kubiaczyk

Impressionen von der Lesenacht


Wiederbelebung auf Stundenplan

Klinikum Westfalen informiert Heinrich-Böll-Schüler über Reanimation

Gut gerüstet für den Fall eines Notfalls sind rund 600 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule, die an einem groß angelegten Reanimationstag teilgenommen haben. Möglich machte das die Kooperation der Schule mit dem benachbarten Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund.

Schule und Klinik hatten im September im Rahmen eines Partnerschaftsvertrages vereinbart, künftig gemeinsame Projekte zu unternehmen und auf verschiedenen Ebenen zusammenzuarbeiten. Der Reanimationstag machte nun den Anfang: 12 Teilnehmer eines Weiterbildungskurses im Klinikum Westfalen hatten das Angebot im Rahmen ihrer Projektarbeit entwickelt und kamen einen Tag lang an die Schule, um Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 zu schulen.

Ausgebildete Retter vor Ort erklärten den Jugendlichen zunächst theoretisch, wie sie im Fall des Notfalls Leben retten können. Anschließend konnten die Schüler das erlernte Wissen praktisch umsetzen und an Reanimationspuppen trainieren. Zusätzlich gab es jede Menge Infos zum Beruf des (Fach-) Krankenpflegers.

Copyright Ruhr Nachrichten, Di., 16.01.2018


Weihnachtskonzert an der HBG


 

HBG ausgezeichnet

Die Heinrich-Böll-Gesamtschule und das Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund, die Stadtteilbibliothek Lütgendortmund und Vanderlande Industries sind ab sofort Bildungspartner: Schulleiterin Mechthild Gith, Simon Koch, Krankenhausleiter des Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund, und Martina Hammerschmidt-Riegert, Leiterin der Stadtteilbibliothek, unterzeichneten die Vereinbarung für jeweils eine Bildungspartnerschaft.

Sie haben das Ziel, den Schülern die Orientierung bei der Berufswahl zu erleichtern und ihre Ausbildungsreife zu verbessern. Zunächst auf ein Jahr angelegt, beinhalten die Bildungspartnerschaften Angebote für Schüler von der 8. bis 10. Jahrgangsstufe sowie der Sekundarstufe II. Dazu gehören Berufsfelderkundungen im Unternehmen oder Betriebspraktika.

Die Unternehmen wollen die Schüler auch im Berufsorientierungsunterricht unterstützen. Auszubildende werden sich den Fragen der Jugendlichen stellen und Informationen zu den verschiedenen Ausbildungswegen aus erster Hand weitergeben.

Während die jungen Menschen so die Möglichkeit für einen optimalen Einstieg ins Berufsleben erhalten, lernen Unternehmen potenzielle Auszubildende frühzeitig kennen.

Copyright Ruhr Nachrichten, Do., 14.09.2017 


HBG erneut Medienscouts NRW-Schule

Bereits zum zweiten Mal konnten Schulen aus dem ganzen Land sich für das Abzeichen der Medienscouts NRW bewerben. Insgesamt vergab die Landesanstalt für Medien das Abzeichen an 106 Schulen, die sich für das Schuljahr 2017/18 nun "Medienscouts NRW-Schule" nennen und mit dem Abzeichen werben dürfen. Die HBG ist dabei nicht nur eine der Schulen, die die Auszeichnung ein zweites Mal bekommen hat, sondern auch eine von insgesamt nur 21 Gesamtschulen in ganz NRW. Um das Prüfsiegel zu erhalten, musste die HBG nachweisen, dass Medienkompetenz einen Schwerpunkt in ihrem Schulprogramm bildet und die "Medienscouts" in den Schulalltag integriert sind. Nachweisen konnte die Schule dies u. a., indem die Medienscouts in mindestens zwei verschiedenen Jahrgangsstufen Unterrichtseinheiten, Aktionstage oder Elternabende zum Thema angeboten und mit außerschulischen Partnern wie dem Medienzentrum der Stadt Dortmund und dem Komissariat Vorbeugung zusammengearbeitet haben. Im aktuellen Schuljahr beginnen die Medienscouts zudem mit der Ausbildung weiterer Schülerinnen und Schüler, die in den nächsten Wochen beginnen wird. Sollten Sie Bedarf an einer Beratung haben, wenden Sie sich gerne an Herrn Gehl, der den Kontakt vermitteln wird.


Schüler schipperten mit der Queen über den Kanal - Vorbereitung auf Englandaufenthalt

LÜTGENDORTMUND. 140 Schüler der Klasse 6 und die zwölf Englisch-Lehrer der Heinrich-Böll-Gesamtschule (HBG) begaben sich – begleitet von einigen Schülern des 12er-Jahrgangs – auf einen England-Trip. Sie erlebten eine zweieinhalb-stündige Überfahrt im zur Fähre umgestalteten Pädagogischen Zentrum. Reichlich Aktion und Abwechslung vor Ferienbeginn und gleichzeitig Vorbereitung auf den in zwei Monaten bevorstehenden Schüleraustausch: vom Bingo-Spiel über Seglerknoten und Chillen auf dem Sonnendeck bis zum Fühlparcours bei dichtem (See-)Nebel. Elf Stationen erwarten die Schüler; verschiedenfarbige Bordkarten sorgen für Orientierung der Gruppen; Bordsprache ist Englisch.

Queen abgeschirmt

Abgeschirmt in einem Nebenraum und hinter mit britischen Flaggen verhangenen Fenstern residieren die Queen (alias Lehrerin Gabriele Ruthenfranz) und Prinzessin Ann (Sventlana Klassen), assistiert Selina und Alex aus der 12. Klasse als Kate und William. Sie erklären den Böll-Passagieren den Stammbaum der königlichen Familie und üben die Nationalhymne. "God save the Queen", klingt es im Viertelstunden-Takt aus dem gläsernen Raum. "Das ist sehr schön hier", sagt Niklas bei ‚Fish and Chips‘ im Bordrestaurant. "Ich war noch nie in England; das wird bestimmt sehr lustig", erklärt Finn. Beide freuen sich auf den Austausch im Herbst und die Fahrt mit der Fähre über den Ärmelkanal. Am Nebentisch erkundigt sich "Kapitän" Reinhard Müller, ob die Passagiere zufrieden seien. "The service is not good enough", mosert Leander und lacht. Kurze Zeit später erkundigt sich ein Steward aus der Jahrgangsstufe 12 nach seinen Wünschen. Einmal mehr erklingen die Glockenschläge von "Big Ben" aus dem Bordlautsprecher. Zeit für einen weiteren Wechsel der Stationen. "Als wir dieses Projekt vor 19 oder 20 Jahren das erste Mal gemacht haben, war mir vor dem organisierten Chaos etwas bange", erklärt Müller. Er trägt ein Polohemd in Farbe und Muster der britischen Flagge und eine ebenso stylische Sonnenbrille auf der Stirn. Alles "very british" – insbesondere das Finale der großen Überfahrt an der HBG. Die Schüler sammeln sich vor der Bühne und stimmen die Nationalhymne an.

Uwe von Schirp (Copyright Ruhr Nachrichten, Fr., 14.07.2017)


Das Projekt zur molekulargenetischen Bestimmung der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren im Schulumfeld wird mit 2.500,- € durch die Rütgers-Stiftung gefördert

Die Bestimmung der Artenvielfalt auf unserer Erde ist eine wesentliche Aufgabe auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Nutzung unserer Umwelt und der Stabilisierung der Ökosysteme und stellt einen wichtiges Aspekt der biologischen Forschung dar.

Für die Bestimmung der Artenvielfalt sammeln die Schülerinnen und Schüler Tiere und Pflanzen aus dem Umfeld der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Die Lebewesen werden mittel digitaler Medien dokumentiert und anhand wissenschaftlicher Lehrbücher bestimmt.

Anschließend werden sie mittels der DNA-Barcoding-Methode in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Biochemie I der Universität Bochum genetisch untersucht. Das Ziel ist die Bestimmung möglichst vieler Lebewesen im Schulumfeld.

Das Biodiversitätsprojekt der Experimental-AG unter der Leitung von Dr. Thomas Hülsken der Heinrich-Böll-Gesamtschule wird finanziell durch die Rütgers-Stiftung mit 2.500,- € unterstützt.


HBG ist Medienscouts NRW-Schule

92% der 13 bis 19-jährigen Jugendlichen benutzen ihr Smartphone mehr als 2 Stunden täglich!

Diese hohe Zahl verpflichtet Schule, im Umgang mit Smartphones und Social Media zu beraten, Tipps zur Privatsphäre und dem Umgang mit dem digitalen Ich zu geben.

Seit 2013 sind die Medienscouts der HBG in diesem Bereich aktiv und bieten Einzelfallberatungen in ihren Sprechstunden an, unterrichten aber auch gerne Klassen aller Jahrgänge und geben Eltern Tipps für einen kontrollierten, aber auch selbstständigen Umgang mit Smartphone und Social Media.

Auch an den umliegenden Grundschulen waren die Medienscouts schon zu Gast und haben dort mit den Klassen 3 und 4 zum Beispiel Verhaltensregeln für WhatsApp- Klassengruppen aufgestellt und mit Eltern Chancen und Risiken der Mediennutzung diskutiert.

2014 haben die Medienscouts mit der Polizei Dortmund Präventionsarbeit auf der YOU geleistet und den Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort gestanden.

Dieses Engagement wurde nun belohnt: als eine von nur 81 Schulen in ganz NRW erhielt die HBG das Abzeichen Medienscouts NRW-Schule verliehen!

In der Begründung der Landesanstalt für Medien NRW heißt es: "Wir sind beeindruckt von den Angeboten und dem Engagement, mit dem Ihre Medienscouts und Beratungslehrkräfte die praktische Arbeit an der eigenen Schule umsetzen!"

Frau Gith dankte den Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10-12 für ihre Arbeit und überreichte die Urkunde und das Abzeichen während einer Feierstunde.

Die Medienscouts sind stolz, das Abzeichen bekommen zu haben, nehmen dies als Ansporn, die Arbeit auch in den kommenden Jahren fortzuführen und freuen sich über weitere Beratungsanfragen.


Hurrikan Otto verwüstete Costa Rica

Am 27./28.11.16 traf ein Hurrikan auf Panama, Costa Rica und Nicaragua. Es war der südlichste und späteste Hurrikan seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Zum Glück waren in Costa Rica keine Todesopfer zu beklagen, doch weite Landstriche wurden nach heftigen Regenfällen überflutet und viele Häuser und Infrastruktur zerstört.

Unsere zukünftige Partnerschule in Costa Rica, das Liceo Santa Cruz, liegt im Westen des Landes nahe der Pazifikküste. Hier war der Sturm zum Glück nicht so stark wie im Osten an der Karibikküste. Die Schule hat eine Hilfsaktion gestartet und spendet Kleidung, Lebensmittel und Hygieneartikel für Flutopfer. Eine in Dortmund von Dr. Erich Kretzschmar kurzfristig initiierte Sammelaktion ergab 500,28 €. Dank geht an die Evangelische Christusgemeinde Lütgendortmund, die allein 200 € aus ihrem Adventsbasar zur Verfügung stellte, NWO und NABU für die Spenden beim Adventskolloquium und die Heinrich-Böll-Gesamtschule für die Sammlung beim Tag der offenen Tür. Das Geld wurde von unserer ehemaligen Schülerin Jeanne Freitag, die in Santa Cruz arbeitet, direkt an das Liceo Santa Cruz für den Kauf von Lebensmitteln, Kleidung und Hygieneartikeln für Flutopfer übergeben.


Schulband eröffnet Tagung der QUA-LiS

Am Freitag, den 09.12. waren Vertreterinnen und Vertreter der Heinrich-Böll-Gesamtschule zur Fachtagung "Türen öffnen - Wie Inklusion zur Praxis wird" der QUA-LiS (Qualitäts- und Unterstützungsagentur- Landesinstitut für Schule des Landes NRW) in Soest eingeladen.

Die Schulband der HBG eröffnete unter der Leitung von Alexander Geissler und großem Beifall die Tagung und vier Kinderreporter der Klasse 6.5 interviewten souverän und humorvoll die Schulministerin Frau Löhrmann zum Thema Inklusion. Die Ministerin lobte ihre Vorbereitung und bedankte sich mit Autogrammen.

Ein Video des Auftritts finden Sie hier.

Interview mit der Ministerin.


Auszeichnungen in der Biologie- und der Chemie-Olympiade

Je zwei Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule nahmen in diesem Jahr an der Biologie-Olympiade und an der Chemie-Olympiade teil und wurden für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Dustin Psiuk und Tobias Grundmann wurden für ihre Leistungen in der ersten Runde der Chemie-Olympiade sowie Yasamin Akhlaghi und Alexandra Spyra für ihre Leistungen in der ersten Runde der Biologie-Olympiade ausgezeichnet.

In der ersten Runde des Wettbewerbs lösten sie selbstständig anspruchsvolle biologische und chemische Aufgaben, die inhaltlich über die abiturrelevanten Unterrichtsinhalte hinausgingen. Die zu lösenden Aufgaben umfassten verschiedene Bereiche der Biologie und Chemie, wie z.B. Physiologie, Molekularbiologie, Evolution, Biochemie und Zoologie in der Biologie und Säure-Base-Reaktionen, Berechnung des Gehalts an Kohlensäure im Wasser, Berechnung von Gleichgewichtskonstanten und Farbstoffchemie in der Chemie.

Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler von Herrn Dr. Erich Kretzschmar (Biologie) und Herrn Dr. Thomas Hülsken (Chemie).

Wir gratulieren den Schülerinnen und Schülern ganz herzlich zu ihren Auszeichnungen!

Alexandra & Yasamin
 

Tobias & Dustin


Büsra Coban belegt 4. Platz im diesjährigen 21. Dortmunder Literaturwettbewerb

Büsra Coban (Jg. 12) hat in dem diesjährigen 21. Dortmunder Literaturwettbewerb in ihrer Jahrgangsstufe den 4. Platz erreicht.

Im Rahmen des Philosophiekurses von Frau Karabiyik bekamen die Schülerinnnen und Schüler die Möglichkeit sich zu dem Thema "Heute und morgen" in Form von verschiedenen Textbeiträgen zu äußern.

Die Preisverleihung fand am Sonntag, den 20.11.2016 im Dortmunder Opernhaus statt.

Lesen Sie Büsras Text auf unserer Homepage.

Frau Karabiyik und Frau Planz, die sie an dem Tag begleitet haben, gratulierten Büsra im Namen der Schule ganz herzlich.

(c) Ruhr Nachrichten: Do., 13.10.2016 (Dortmund West) 


Aktion Tagwerk - "Dein Tag für Afrika" ist eine bundesweite Kampagne für Schülerinnen und Schüler jeden Alters und aller Schulformen. Organisiert und veranstaltet wird die Kampagne seit 2003 von dem gemeinnützigen Verein Aktion Tagwerk.

Die Idee von "Dein Tag für Afrika" ist ganz einfach: Schülerinnen und Schüler gehen an einem Tag im Schuljahr anstatt zur Schule arbeiten, veranstalten einen Spendenlauf "Go for Africa" oder planen kreative Aktionen im Klassenverband. Ihren Lohn spenden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann für Bildungsprojekte in fünf afrikanischen Ländern. Somit setzen sich die Kinder und Jugendlichen in Deutschland aktiv für Gleichaltrige in Afrika ein. Unterstützt werden mit dem Erlös der Kampagne Bildungsprojekte des Tagwerk-Projektpartners Human Help Network und des Kooperationspartners Brot für die Welt in Burundi, Ghana, Ruanda, Südafrika und Uganda.

2016 wurden auch erstmalig Projekte für junge Geflüchtete in Deutschland finanziert, um diesen mit Sprach- und Kulturkursen eine Integration zu ermöglichen.

Auch in diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule die Aktion Tagwerk unterstützt. Nach dem diesjährigen Motto: "Zukunft bilden" wurden die Schüler tatkräftig indem sie z. B. Regale einräumten, Gartenarbeiten übernahmen, sich als Babysitter betätigten uvm. und damit große Solidarität mit den Gleichaltrigen in Afrika zeigten. indem sie ihren Lohn spendeten.

Insgesamt erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule 4.681,70 €!

Ein wunderbarer Erfolg, der große Anerkennung verdient und für den wir von den Veranstaltern sehr gelobt wurden. Eine Dankes-Urkunde hängt im Schulgebäude. Auch 2017 werden wir die Aktion Tagwerk voraussichtlich am 07.07.17 wieder unterstützen.


"Du hast Nerven" – Tagespraktika von Oberstufenschülern der HBG am Lehrstuhl für Rezeptorbiochemie der Ruhr-Universität Bochum

"Du hast Nerven" sagt der Volksmund. Diese Redensart bedeutet ja normalerweise, dass jemand etwas macht, was man normalerweise nicht macht oder etwas anders abgesprochen war. Doch "Nerven haben" ist völlig normal und wichtig für alle biologischen Funktionen des Menschen.

Doch was bedeutet denn eigentlich "Nerven haben" oder "Nerven zeigen" und wie wirken sich neurodegenerative Krankheiten aus? Die Biochemie von Rezeptoren in Nervenzellen ist Untersuchungsgegenstand des Lehrstuhls für Biochemie I – Rezeptorbiochemie von Prof. Dr. Hollmann der Ruhr-Universität Bochum. Mittels modernster genetischer, elektrophysiologischer und mikroskopischer Methoden untersuchen die Forscher die Funktionsweise von Rezeptoren und von Kanalproteinen in Nervenzellen. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Heinrich-Böll-Gesamtschule hatten im Schuljahr 2015/2016 die Gelegenheit, im Rahmen von Tagespraktika und Langzeitpraktika die Arbeit der Wissenschaftler unter Anleitung von Dr. Markus Werner und Dr. Daniel Tapken zu begleiten und selbst mitzuarbeiten. Dabei erlebten die Schülerinnen und Schüler, wie man die Funktionsweisen von Proteinen in Nervenzellen misst und auswertet und wie eng die zu erlernenden Themen der Oberstufe mit modernen wissenschaftlichen Arbeiten verknüpft sind. "Jetzt wissen wir auch, wie wissenschaftliches Arbeiten an einem Lehrstuhl einer Universität funktioniert" war die einhellige Meinung der begeisterten Schülerinnen und Schüler. 


Nebelverbot auf der Fähre

Heinrich-Böll-Gesamtschule feiert ihr "Ferry-Project" trotz Brexit 

LÜTGENDORTMUND. Einmal im Jahr strandet ein Fährschiff mitten in Lütgendortmund. In der Aula der Heinrich-Böll-Gesamtschule, um es genau zu sagen. 

Gestern war es mal wieder soweit: Das "Ferry Project – A Trip to Britain" auf Deutsch "Fähren-Projekt – eine Fahrt nach England" stand an. Die Aula hatten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Englischlehrer Reinhard Müller bereits optisch in eine Fähre verwandelt. Englische Fahnen mit dem Georgskreuz an den Wänden und im Raum elf Stationen, an denen die Schüler des sechsten Jahrgangs entlangschlendern können.

Nur auf Englisch

Natürlich wird nur Englisch gesprochen. An einer Station geht es um Seglerknoten, die die Schüler erlernen können. An einer anderen laufen Sketche mit Englands Kultkomiker Rowan Atkinson alias Mr. Bean im Original. Wieder ein paar Meter weiter ist die Musik-Lounge. Dort erlernen die Schüler die englische Nationalhymne. Auch ein Quiz ist im Angebot, und sogar der Besuch der echten Queen wird versprochen.

Wer Reinhard Müller an diesem Morgen erlebt, ahnt, dass die Queen ebenso ein Gag ist wie das Vorurteil, dass die Briten jede Speise mit Pfefferminzsauce verfeinern. Müller trägt ein T-Shirt mit aufgedrucktem Union-Jack und einen Hut, der ebenfalls very British daherkommt. "Der Fährentag ist Teil unseres Englisch-Programms in der sechsten Jahrgangsstufe", erklärt Müller. Zu diesem Programm gehört auch eine echte Fahrt nach England, die ein Teil der Mädchen und Jungen des siebten Jahrgangs absolviert. Es geht seit Jahren nach East Grinstead, einem Ort der eine halbe Stunde von London entfernt ist. "Es wird komplizierter" In East Grinstead pflegt die Gesamtschule enge Kontakte zur Imberhorne School. "Und das wird auch so bleiben", verspricht Reinhard Müller. Trotz Brexit. "Gut möglich, dass die Überfahrt noch komplizierter wird", schätzt Müller. "Und möglich auch, dass nächstes Jahr Reispässe gebraucht werden". Denn es geht ja ins nichteuropäische Ausland, in ein vielleicht etwas anderes England. Anders war gestern auch die Station "Schiff im Nebel" auf der Schulfähre. Der Londoner Nebel wurde dort sonst immer mit eine Maschine erzeugt. "Wegen des Brandschutzes geht das nun nicht mehr", berichtet Müller. Gosh! (Meine Güte!) Aber ihren Spaß an der imaginären Überfahrt hatten die Schülerinen und Schüler trotzdem.

Copyright Ruhr Nachrichten, Fr., 08.07.2016



 

Vorbildlich Müll reduziert - Heinrich-Böll-Gesamtschule ist erstplatzierte "UmweltBewussteSchule" 2015 

LÜTGENDORTMUND. Bei der Auszeichnungsfeier zur "UmweltBewusstenSchule 2015" in der Bürgerhalle des Rathauses hat Schuldezernentin Daniela Schneckenburger zehn umweltbewussten Schulen Urkunden sowie Geld- oder Sachprämien überreicht. Die ersten drei Schulen kommen aus dem Dortmunder Westen: Die Heinrich-Böll-Gesamtschule (1.), das Bert-Brecht-Gymnasium (2.) und die Gustav-Heinemann-Gesamtschule (3.) erhielten je 2000 Euro. 

Die Plätze vier bis sechs je tausend Euro und die Plätze sieben bis zehn je 700 Euro. Insgesamt wurden Geldprämien im Wert von 11800 Euro vergeben. Der Wettbewerb "UmweltBewussteSchule" ist Teil des Projektes "Energieeinsparung an städtischen Gebäuden", das der Rat der Stadt 1997 beschlossen hat und das seitdem jährlich ausgetragen wird. Ziel ist es, die Nutzer aller städtischen Gebäude zu motivieren, ihr Energieverbrauchsverhalten so zu ändern, um so einen wirksamen Beitrag zur Energiekostensenkung und zur Senkung des CO2-Ausstoßes zu erreichen. Schulen spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Kindern und Jugendlichen einen sinnvollen Umgang mit Energie zu vermitteln. Mit dem Titel "UmweltBewussteSchule" werden nicht nur die Einsparergebnisse (30 Prozent Auswertungsanteil) gewürdigt, sondern vor allem die Aktivitäten von Schülern und Lehrern in Sachen Energieeffizienz insgesamt sowie die pädagogische Behandlung im Unterricht (70 Prozent Auswertungsanteil). Die Bewertung berücksichtigt außerdem Besonderheiten, wie z.B. Sanierung im und am Gebäude oder bei der Anlagentechnik während des Wettbewerbszeitraums. So wird die Chance gewahrt, dass alle im Umweltschutz aktiven Schulen für ihre Energiesparaktionen auf vergleichbarer Basis ausgezeichnet werden können. Energieeinsparungen Die Heinrich-Böll-Gesamtschule setzt sich seit 1997 aktiv für Energieeinsparung und Klimaschutz ein. Mit ihren zahlreichen Aktivitäten konnte sie in diesem Jahr besonders punkten und erreichte nach der 10. Platzierung im vergangenen Jahr nun den ersten Platz. Sie hat sich damit beim erfolgreichen Schulprojekt unter 26 Teilnehmerschulen durchgesetzt. Neben der Energieeinsparung bringt sich die Gesamtschule stark für das Thema Abfallvermeidung und bei der Nutzung von Recyclingpapier ein. Der besonders gut bewertete pädagogische Anteil führte zu einer hohen Punktzahl. Das gab den Ausschlag für den 1. Platz. Hervorzuheben sind das Engagement und die Disziplin der Schule, auch während der Sanierungsarbeiten diese Werte zu leben und zu lehren. Den zweiten Platz belegte, wie bereits im vergangenen Jahr, das Bert-Brecht-Gymnasium. Das Engagement der Schule im Umweltschutz ist vorbildlich. So finden z.B. jährlich Stromspartage statt, eine Bachpatenschaft für den Dellwiger Bach, und bei der Kampagne "Schule der Zukunft" sind sie ebenso vertreten. Schule der Zukunft Die Gustav-Heinemann Gesamtschule, schon seit 1999 aktiv, schaffte von Platz 9 im vergangenen Jahr jetzt den Sprung auf den dritten Platz. Auch diese Gesamtschule nimmt u.a. an der Kampagne "Schule der Zukunft" teil, ist im Abfallbereich aktiv und veranstaltet Energiesparwettbewerbe an der eigenen Schule.

Copyright Ruhr Nachrichten, Fr., 17.06.2016